Umbau und Instandsetzungsarbeiten im Kursaalgebäude

Eine Investition in Sicherheit und Zukunft

Es tut sich was im historischen Kursaalgebäude, das neben dem prachtvollen Marmorsaal (erbaut 1836-1839) und seinem stilvollen Foyer auch den Theatersaal umfasst.

Gut zwei Jahre lang waren die Logen im Kurtheater nicht für Gäste zugänglich. Mit Beginn des Jahres 2025 konnten die Besucherinnen des traditionellen Neujahrskonzertes endlich wieder auf den besonderen und beliebten Reihen im Theater Platz nehmen. Aktuelle Sicherheitsrichtlinien hatten die aufwendigen Arbeiten an der Geländerkonstruktion notwendig gemacht. Dabei mussten die Planer und die mit den Arbeiten beauftragten Unternehmen stets sowohl baurechtliche Vorgaben als auch Auflagen des Denkmalschutzes sowie Statik und Bausubstanz des in den Jahren 1913/14 errichteten Saalanbaus berücksichtigen.

Darüber hinaus wurden Investitionen im Bereich Beleuchtung und Veranstaltungstechnik getätigt. So wurde u. a. die komplette Beleuchtung in Foyer, Marmor- und Theatersaal auf energieeffiziente, dimmbare LED-Leuchtmittel umgerüstet, was die prachtvollen Säle in neuem Glanz erstrahlen lässt. Zudem erfolgten die Ertüchtigung der Not- und Sicherheitsbeleuchtung und eine Erweiterung der Elektrik sowohl im Inneren als auch im Außenbereich des Gebäudes, auf neueste energetische und sicherheitsrelevante Anforderungen.

Derzeit wird in mehreren, arbeitsintensiven Schritten die gesamte Heizungs- und Lüftungsanlage des Kursaalgebäudes modernisiert und so auf den neuesten technischen Stand – im Hinblick auf Klimafreundlichkeit, gesetzliche Vorgaben und Anforderungen im Bereich Brandschutz – gebracht. Auch hier erfordern die Arbeiten am historischen Bestand eine sehr genaue Planung und Koordination der einzelnen Gewerke. Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts, der u. a. die Erneuerung der Brandschutzklappen umfasste, sollen bis Ende des Jahres 2026 noch drei weitere Bauabschnitte folgen. So wird künftig auch die Nutzung des Thermalwassers für die Wärmegewinnung mittels Wärmetauscher und Wärmepumpen möglich sein.

Trotz der hohen Komplexität der einzelnen Maßnahmen und der Herausforderung, einerseits den Charakter des historischen Gebäudes zu bewahren und andererseits alle Räumlichkeiten technisch auf aktuelles Niveau zu bringen, strebt die Staatsbad Bad Ems GmbH ein zügiges Voranschreiten aller noch bevorstehenden Arbeiten an, um die Welterbe Eventlocation im Herzen der Stadt Bad Ems für ihre Gäste und für Veranstaltungen aller Art noch attraktiver und zukunftssicher zu machen.